Tools, Tipps und Tricks

Tools, Tipps und Tricks für Jugendliche, Eltern und Lehrkräfte

Die Schulschließungen auf Grund der Covid19-Pandemie stellen uns alle vor große Herausforderungen. Überall in Deutschland mussten sich Lehrerinnen und Lehrer adhoc auf einen digitalen Unterricht umstellen. Auch Eltern sind von einem Tag auf den anderen verantwortlich für die Neustrukturierung und Organisation des Schulalltags ihrer Kinder. Und ohne die Möglichkeit, Freunde zu treffen und Hobbies nachzugehen, müssen auch Jugendliche Freizeitbeschäftigung häufig völlig neu denken.

All diese Herausforderungen können aber auch eine Chance sein: Für das Ausprobieren digitaler Formate, sei es im Freizeit- oder Schulbereich. Für das Tüfteln, Erforschen und Entwickeln gemeinsamer Projekte. Für mehr digitale Formate und Lösungen, die Unterricht und Freizeit sinnvoll bereichern.

Dafür braucht es vor allem eins: Orientierung. Wie können sich Schülerinnen und Schüler neben dem klassischen Schulbuch smart informieren? Welche Webseiten, Apps und Podcasts können Eltern ihren Kindern an die Hand geben? Und mit welchen Tools und Tricks kann digitaler Unterricht für Lehrkräfte gelingen?

Wir haben unsere Erfahrungen und das Feedback unserer Coding-For-Tomorrow-Community gesammelt. Entstanden ist eine Sammlung verschiedener Tools, Tipps, Tricks, die wir hier teilen möchten.

Nun viel Spaß beim Lesen. Ihr/Euer Feedback ist herzlich willkommen!

Dafür braucht es vor allem eins: Orientierung. Wie können sich Schülerinnen und Schüler neben dem klassischen Schulbuch smart informieren? Welche Webseiten, Apps und Podcasts können Eltern ihren Kindern an die Hand geben? Und mit welchen Tools und Tricks kann digitaler Unterricht für Lehrkräfte gelingen?

Wir haben unsere Erfahrungen und das Feedback unserer Coding-For-Tomorrow-Community gesammelt. Entstanden ist eine Sammlung verschiedener Tools, Tipps, Tricks, die wir hier teilen möchten.

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YouTube, Podcasts, Apps: Wie ihr trotz Homeschooling oder Ferienzeit schlau bleibt!

Schulausfall, Homeschooling, Ferien – gerade ist alles anders. Du hast trotzdem Lust etwas zu lernen? Vielleicht schicken dir auch deine Lehrerinnen und Lehrer Materialien zu oder deine Eltern erinnern dich täglich daran etwas für die Schule zu tun? Aber welche Möglichkeiten gibt es, um sich neben dem klassischen Schulbuch smart zu informieren? Wir zeigen dir fünf Möglichkeiten auf, wie du an Wissen gelangen kannst! Psst: Dabei kann dir sogar YouTube helfen.

Vorbereitung:
Schaffe dir zunächst eine ruhige Umgebung und stell deine Social Media Benachrichtigungen aus, damit du nicht dauernd abgelenkt wirst. Tipp: Idealerweise machst du dir einen Plan davon, was du jeden Tag lernen möchtest. Dann kann es auch schon losgehen: Schnapp dir dein Smartphone, dein Tablet oder deinen Computer und hol dir das Wissen direkt nach Hause!

1. Podcasts

Du hörst lieber zu? Im Internet finden sich mittlerweile Podcasts zu den verschiedensten Themen. Ein spannender Wissens-Podcast ist Zeitsprung. Hier erlebst du Geschichte und lernst historische Persönlichkeiten kennen. Das Besondere: Auf einer interaktiven Zeitsprung-Weltkarte werden alle Folgen geografisch zugeordnet.

Geschichte interessiert dich gerade nicht? Nusschale erklärt dir viele wissenschaftliche Themen in unter 10 Minuten.

2. YouTube Channels

Wer hätte das gedacht: Auf YouTube gibt es nicht nur lustige Katzen-Videos, sondern auch tolle Bildungskanäle. Zumeist sind diese thematisch einem Fach zugeordnet. Der Channel 100 Sekunden Physik, erklärt in kurzen Videos physikalische Phänomene. Das Besondere daran ist, dass relativ komplexe physikalische Phänomene durch eingängige Zeichnungen in 100 Sekunden erklärt werden. So schnell ging Lernen noch nie!

Keine Lust auf Physik? Andere gute Channels: Mathe Simpleclub, Terra X statt Schule, Musstewissen, MrWissen2go

3. Fächerübergreifende Webseiten

Du hast lieber alles kompakt auf einer Webseite? Kein Problem: Unterricht.de bietet dir kostenlose Kurse für Mathe, Deutsch und Englisch. Die Webseite hat neben hilfreichen Erklärungen viele Übungen, bei denen du das Gelernte direkt festigen kannst. Das Besondere ist, dass du auch im Spielmodus üben kannst, beispielsweise gegen die Zeit. Außerdem kannst du alle Übungen und Erklärungen auch als PDF herunterladen und ausdrucken, falls du keine Lust mehr hast auf einen Bildschirm zu schauen. Nur für zwei Monate kostenfrei, trotzdem super um aktuell an Wissen zu kommen: Lernattacke. Die Webseite bietet Lernvideos und Übungen zu neun Unterrichtsfächern an. Übrigens: Deine Mitgliedschaft endet automatisch, also brauchst du keine Sorgen vor einer Kostenfalle zu haben.

4. Apps

Die meisten kostenfreien Apps sind sehr themenspezifisch. Von Anton (einer kostenfreien App mit Übungen für alle Fächer) hast du sicher schon gehört. Vielleicht war Erdkunde noch nie dein Ding und du willst die Zeit nutzen um deine Geografie-Kenntnisse aufzufrischen? Dann lade dir die App Wo liegt das (Playstore / App Store) herunter. In dieser App lernst du, wie man Länder, Hauptstädte und Bundesstaaten sowie große Städte der Welt auf einer Weltkarte findet. Du lernst also nicht nur, welche Hauptstadt Angola hat, sondern kannst das Land anschließend auch auf einer Weltkarte finden! Damit beeindruckst du sicher alle. Falls du lieber kreativ werden willst und ein kleines Projekt umsetzen möchtest, gestalte doch mal ein digitales Buch mit der App Book Creator. Die Basisvariante ist kostenfrei und bietet dir genügend Möglichkeiten, Texte und Bilder ansprechend in einem Buch zu gestalten. Dieses kannst du dann später als Video exportieren oder als PDF ausdrucken. Tipp: Eine tolle Geschenk-Idee für Familie und Freunde!

5. Interaktive Museen

Leider sind gerade alle Museen geschlossen. Aber auch dafür gibt es digitale Alternativen: Lernt doch in verschiedenen interaktiven und/oder virtuellen Museen! Lemo, das lebendige Museum online, gibt dir Informationen zu allen Epochen der Geschichte. Neben vielen informativen Texten oder Darstellungen im Zeitstahl, findest du hier auch Videos. Das Besondere sind aber die vielen Zeitzeugenberichte, die du dir ansehen kannst. Verreise doch virtuell nach Amsterdam und besuche das Anne Frank Haus. Hier erwartet dich ein Videotagebuch von Anne Frank und 360 Grad-Bilder. Außerdem kannst du dem Hinterhaus, in dem Anne Frank gelebt hat, einen virtuellen Besuch abstatten.

Auch wenn die Schule nach den Ferien teilweise wieder losgegangen ist:
Vielleicht hast du dank unserer Liste einen Podcast gefunden, den du in Zukunft auf dem Weg zur Schule hören kannst oder du hast auf YouTube nun auch einen Wissenschannel abonniert. Es gibt viele Wege Neues zu Lernen. Bleib dran!

Unterrichtsinhalte für die Grundschule, Suchmaschinen für Kids oder das 1×1 des Internets: Wie ihre Kinder trotz Homeschooling oder Ferienzeit schlau bleiben!

Homeschooling ist in aller Munde. Dabei wissen viele Eltern gar nicht, welche Webseiten vertrauenswürdig oder auf die Bedürfnisse des eigenen Kindes abgestimmt sind. Viele wollen verständlicherweise auch gar nicht erst Unsummen für die oft teuren Abos großer Bildungsanbieter bezahlen. Zudem sind vermehrt fächerbezogene Angeboten für die Grundschule gefragt, die einen einfachen Zugang bieten – ohne großen Aufwand für den eigenen Drucker oder komplizierte Registrierungen.

Mit der untenstehenden Auflistung haben wir fächerbezogene Webseiten, Apps und Podcasts herausgesucht, die altersgerecht wie ansprechend aufbereitet sind und den Kindern Abwechslung bieten.

Das Beste: Alle Angebote sind kostenfrei und ohne Registrierung nutzbar.

Deutsch

LegaKids bietet Lernvideos und Lernspiele zu den Themen Rechtschreibung und Grammatik. Ursprünglich für Kinder mit Lese- Rechtschreibschwäche entwickelt, bietet die Seite vor allem abwechslungsreiche Lernspiele für mehr Abwechslung beim Deutschlernen. Die App Lesestart (Playstore / App Store) präsentiert schön gestaltete Geschichten. Hier kann auch gemeinsam mit dem Kind gelesen werden (Modus „Gemeinsam Lesen“)!

Mathematik

Punkt, Komma, Strich vom Kinderfunkkolleg bietet 12 Folgen zu mathematischen Themen an. Statt auf den Bildschirm zu schauen, können Kinder in ca. 12-minütigen Hörerlebnissen einfach durch Zuhören neues Wissen erlangen. In der App Felia legt Fliesen (Playstore / App Store) geht es darum, Muster zu erkennen und nachzulegen. Logisches Denken wird dabei spielerisch gefördert.

Sachunterricht

Mit der Kinderzeitmaschine kann man in die Vergangenheit reisen und historische Ereignisse erleben. Hanisauland bietet politische Bildung für Kids und bei Der Maus oder Was ist was finden sich zahlreiche Videos, Spiele und Informationstexte rund um Natur, Technik, Umwelt und Wissenschaft.

Kunst

Der Kunstpalast Düsseldorf verfügt über eine tolle Kinderseite mit Spielen, bei denen Kinder Interessantes über verschiedene Kunstformen und Gemälde lernen.

Musik

In Tropis Trompetendschungel und bei Junge Klassik wird spielerisch Musiktheorie vermittelt. Auf beiden Webseiten gibt es Videos und Informationstexte. Während der Schwerpunkt bei Tropis Trompetendschungel auf der Musiktheorie liegt, beschäftigt sich Junge Klassik vor allem mit Instrumenten und Orchesterkunde. Spannend: In Lernspielen können beispielsweise Instrumente erraten oder Memory mit Klängen gespielt werden.

Medienkompetenz

Gerade jetzt arbeiten Kinder viel im Internet und am Tablet. Höchste Zeit, um sich gezielt mit dem Thema Medienkompetenz auseinanderzusetzen. Die Seite Internet ABC bietet spannende Lerngeschichten rund um die Themen Internetrecherche, Gefahren im Netz und Urheberrecht. Tipp: Kinder können einen „Surfschein“ absolvieren, den Sie dann direkt für ihre Recherche mit den Kindersuchmaschinen anwenden. Auch die Seite für Eltern bietet spannende Artikel rund um das Thema Mediennutzung. Wer noch nicht genug hat: Die Webseite des EU-Projektes Klicksafe bietet viele weitergehende Informationen.

Suchmaschinen für Kids

Nur durch das eigene Ausprobieren kann man lernen, wie Informationsrecherchen im Internet funktionieren! Die Seiten Blinde Kuh und Frag Finn stellen Kindersuchmaschinen zur Verfügung, bei denen man sich keine Sorgen machen muss, ob die angezeigten Webseiten kinderfreundlich sind.

Weitere Tipps:

  • Die Kinder löchern mit Fragen zu den aktuellen Nachrichten? Duda News bietet kinderfreundlich aufbereitete Nachrichtenbeiträge zu allen aktuellen Themen!
  • Auf Planet Schule und ZDF Wissen gibt es nach Fächern sortierte Videoinhalte. Die App Anton bietet zahlreiche Übungen für verschiedene Unterrichtsfächer.
  • Scoyo kann aktuell 14-Tage kostenfrei genutzt werden. Die Plattform bietet Lernspiele und Übungen für sieben Fächer an. Das Schöne daran: Gelernt wird in Abenteuerwelten, die interaktiv gestaltet sind und das Lernen so zum Erlebnis machen.

Noch nicht genug?
Auf Seitenstark, vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, finden sich 60 empfohlene Webseiten für Kinder. Wer lieber offline arbeiten möchte, schaut sich am besten die kreativen Projektideen von Geolino an oder nutzt unsere Anleitungen für digitales Basteln unter coding-for-tomorrow.de/digitales-basteln.

Digitale Klassenräume, interaktive Arbeitsblätter oder die Grundlagen des Programmierens: Wie guter digitaler Unterricht funktionieren kann!

Die Coronakrise hat das Schulleben erstmal auf den Kopf gestellt. Plötzlich stehen Lehrerinnen und Lehrer nicht mehr vor der eigenen Klasse, sondern die Schülerinnen und Schüler sitzen verteilt an 20-30 Orten. Eltern, Schulleiter und Land erwarten, dass trotzdem unterrichtet wird – für viele Lehrkräfte ist das digitale Unterrichten aber noch Neuland. Wir finden: Diese Herausforderung ist zugleich eine Chance, neue Möglichkeiten des Unterrichtens kennenzulernen und auszuprobieren!

Vorweg: Für die Nutzung der Webseiten und Tools, die wir Ihnen hier vorstellen, müssen Sie kein Technikexperte sein.

Unser Fokus liegt auf Tools, die schnell und für verschiedene Szenarien eingesetzt werden können. Tipp: Nutzen Sie Ihre Homeofficezeit doch auch für die persönliche Weiterbildung. Es gibt zahlreiche kostenfreie Webinare für Lehrkräfte, z.B. den „Teaching Tuesday“ oder „Working Wednesday“ des ZfLs in Köln.

1. Interaktiver Unterricht trotz Social Distancing?

In einem digitalen Klassenraum wird Wissen vermittelt und es kann auf individuelle Fragen oder Bedürfnisse eingegangen werden. Ein digitales Klassenzimmer ist schnell eingerichtet mit Tools wie Jitsi, Zoom oder Google Hangouts. Mit diesen kostenfreien Angeboten können zwischen 20 und 100 Schülerinnen und Schüler das digitale Klassenzimmer besuchen. Bei Zoom und Google Hangouts ist eine einmalige Registrierung notwendig, bei Jitsi ist gar keine Anmeldung nötig. Per E-Mail wird dann ein Zugangslink verschickt – so ist sichergestellt, dass alle Schülerinnen und Schüler den richtigen Klassenraum finden. Mit Videoübertragung oder durch das Teilen des Bildschirmes können Sie Wissen vermitteln und Arbeitsblätter über die Chatfunktion teilen. Auch Stillarbeitsphasen sind im digitalen Klassenzimmer möglich.

2. Wenn es mal nicht live geht

Aktuell nimmt die Individualisierung von Stundenplänen extrem zu: Manche Schülerinnen und Schüler lernen am Vormittag, andere bevorzugen den Abend. Wenn Sie Ihren Schülerinnen und Schülern unabhängig von den konkreten Präsenzphasen Input geben wollen, zeichnen Sie Ihren Bildschirm doch einfach zusammen mit einer Tonaufnahme auf! Auch hier ist die Auswahl der Tools groß. Active Presenter oder Camstudio können (zeitweise) kostenfrei genutzt werden. Die aufgezeichneten Dateien stellen Sie dann entweder per Schulcloud zur Verfügung oder schicken es der Klasse als YouTube-Video. Tipp: Wenn Sie das Video auf YouTube als ungelistet hochladen, können nur Nutzerinnen und Nutzer über den direkten Link auf das Material zugreifen.

3. Wissensabfrage auf spielerische Art und Weise

Auch Lernfortschritte können online überprüft werden. Mit kostenfreien Tools wie Kahoot! oder Quiz Academy stellen Schülerinnen und Schüler im spielerischen Wettbewerb ihr Wissen unter Beweis. Hierfür ist eine einmalige Registrierung notwendig, dann können mit wenig Aufwand eigene Übungen oder Tests erstellt werden. Ihre Projekte speichern Sie in einer privaten oder öffentlichen Cloud und könnt diese jederzeit wiederverwenden. Über einen Zugangslink sind die Schülerinnen und Schüler mit nur wenigen Klicks bereit für die spielerische Wissensabfrage. Tipp: Entweder verschicken Sie den Link per Email oder nutzen in Ihrem analogen Klassenzimmer einen QR Code. Im Team (Achtung: Nur bei Kahoot) oder auch einzeln können die Schülerinnen und Schüler die Multiple-Choice-Fragen beantworten. Um den Schwierigkeitsgrad anzupassen, können eine oder auch mehrere Antwortmöglichkeiten richtig sein. Für jede Antwort bekommen die Schülerinnen und Schüler Punkte und am Ende eine Auswertung. Diese Tools lassen sich optimal mit Ihrem digitalen Klassenzimmer verknüpfen.

4. Arbeitsblätter mal interaktiv?

Schülerinnen und Schüler nutzen momentan vor allem Online-Plattformen zum Lernen. Viele Themen sind hier sehr gut aufgearbeitet, andere sind entweder zu oberflächlich oder viel zu komplex. Mit kostenfreien Tools wie LearningApps oder kostenpflichtigen Tools wie Worksheet Crafter können Sie eigene interaktive Arbeitsblätter erstellen, die den individuellen Bedürfnissen Ihrer Klassen gerecht werden. In den Tools gibt es viele gute Vorlagen, die Sie nutzen können. Alternativ lässt sich ein Arbeitsblatt natürlich auch von Grund auf neu gestalten. Mit den interaktiven Bausteinen lassen sich mehrere Medien wie Ton, Bild oder Text integrieren und somit Lückentexte, Mulitple-Choice-Fragen, andere Quiz-Formate, Zahlenreihen oder ein Zahlenstrahl erstellen. Bei Learningapps haben Sie die Möglichkeit, direktes Feedback zur Beantwortung der Fragen durch Ihre Schülerinnen und Schüler zu erhalten. So bekommen Sie eine Rückmeldung, ob die Mehrheit der Klasse das Thema verstanden hat und wo es noch Klärungsbedarf gibt. Tipp: Hier lassen sich beispielsweise auch Videos einbinden, die bei der falschen Beantwortung von Fragen gezeigt werden.

5. Mal etwas anderes …

Digitale Kompetenzen wie Programmieren können wunderbar zu Hause gelernt werden – und sind längst ein Thema für alle Fächer. Es gibt viele Tools, mit denen Schülerinnen und Schüler ohne Vorkenntnisse ihre Fähigkeiten erweitern können. Diese Tools eignen sich für Schülerinnen und Schüler aber auch für Lehrkräfte. Als Einstieg in die Programmierung empfiehlt sich zum Beispiel die kostenfreie Website code.org, auf der die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art und Weise mit Programmierblöcken Abenteuer lösen. Erstellen Sie eine eine virtuelle Klasse, wählen Sie Aufgaben, passend für Ihre Klassenstufe aus, und teilen Sie diese mit Ihren Schülerinnen und Schülern. Kurze Erklärvideos und ein steigender Schwierigkeitsgrad stellen sicher, dass alle mitkommen. Auch Grundschülerinnen und -schüler können sich ans Programmieren wagen: Die kostenfreie App ScratchJr ist in der Oberfläche selbsterklärend. Im Nu programmieren selbst Erstklässler eigene Tier- oder Märchengeschichten. Haben Ihre Schülerinnen und Schüler schon Erfahrung im Programmieren, können Projekte in Scratch erstellt werden. Mehr Inspiration und Beispielprojekte finden Sie auf unserer Webseite unter coding-for-tomorrow.de/downloads/.

Sie haben noch Fragen zu den Tools oder zur praktischen Umsetzung?
Kein Problem! Kontaktieren Sie uns gerne per Email unter info@coding-for-tomorrow.de. Auch bei Twitter, Facebook oder Instagram informieren wir stets über neue Inhalte und Aktivitäten. Psst: Bald bieten wir auch eine kostenfreie digitale Sprechstunde an, bei der wir mit Lehrkräften alle Fragen zum digitalen Unterricht klären!

Downloads zum Thema

  • Tools, Tipps und Tricks für Jugendliche

  • Tools, Tipps und Tricks für Eltern

  • Tools, Tipps und Tricks für Lehrerinnen und Lehrer