Digitalberufe sind in Deutschland nach wie vor stereotypisch männlich geprägt. Mit nur rund 16 Prozent sind Frauen in Informatik- und anderen IKT-Berufen deutlich unterrepräsentiert. Anlässlich des heutigen Girls‘ Days möchte Coding For Tomorrow, eine Initiative der Vodafone Stiftung, mit der Veranstaltung „Girls in Creative Tech“ zeigen, wie vielfältig die Tech-Branche ist und welche Möglichkeiten es jenseits der klassischen MINT-Berufe auch in der Kreativwirtschaft gibt, digital zu arbeiten.
Bei den virtuellen Workshops begegnen die Teilnehmerinnen im Alter von 12 bis 16 Jahren Vorbildern aus der digitalen Kreativwirtschaft, die in ihrer Arbeit Coding mit kreativem Schaffen verbinden. Die Workshopleiterinnen Sabine Wieluch (Digital-Künstlerin), Rahel Flechtner (Interaction Designerin) und Stefanie Holzheu (Medienarchitektin) stehen dabei beispielhaft für unterschiedliche Berufe aus den Bereichen der digitalen Kunst, Mode und Architektur.
„Die Tech-Branche birgt ein breites Potenzial an neuen Berufsbildern jenseits der klassischen Informatik.“, so Inger Paus, Vorsitzende der Geschäftsführung der Vodafone Stiftung. „Nur wenn wir Vorurteile aufbrechen und jungen Frauen kreative Einstiegsmöglichkeiten aufzeigen, legen wir heute die Grundlagen für die Zukunft. Dafür braucht es neben Formaten wie „Girls in Creative Tech“ vor allem die Schulen, die Mädchen wie Jungen digitale Kompetenzen frei von Stereotypen vermitteln.“
Die digitale Workshop-Reihe „Girls in Creative Tech“ bietet Coding For Tomorrow bereits seit Anfang 2020 regelmäßig an. Das Format ergänzt das breite Angebot der Initiative zum Thema digitale Bildung an Schulen.
Mehr zu Informationen zu unseren Mentorinnen und der Workshop-Reihe: coding-for-tomorrow.de/girls-in-creative-tech/