13.10.2020
Die Coronakrise hat unseren Schulalltag nachhaltig verändert: Die lange Zeit des Lernens auf Distanz, Abstandsregeln, die klassische Gruppenarbeiten erschweren oder die notwendige Flexibilität bei der Methodenwahl für den „neuen“ Unterricht – das alles hat uns in eine neue Realität an Schule katapultiert.
Diese neue Realität ist nun mit Beginn des Schuljahres vielerorts zum Alltag geworden. Wir nutzen die Zeit, um innezuhalten und einen Blick auf die vergangenen Monate zu werfen. Ob während der akuten Krisenzeit oder zum Start in das neue Schuljahr: Immer wieder sind wir mit Lehrkräften und Schulen in den Austausch gegangen, um zu verstehen, wie sich unser Bildungssystem bereits verändert hat und noch verändern wird.
Was können wir alle aus der Zeit der Distanzlehre lernen? Und wie können wir die Krise als einen Startpunkt für langfristige Veränderungen in der Schul- wie Unterrichtsentwicklung nutzen?
Vielleicht ist diese Krise eine Chance für die Schullandschaft Deutschlands, nicht länger von anderen Ländern im Bereich der digitalen Infrastruktur und des Blended Learnings abgehängt zu werden. In jedem Fall hat sie uns einen Anstoß gegeben und zum Nachdenken angeregt. Die nächsten Monate werden zeigen, wie sich die „neue“ Schule etabliert. Hoffentlich schaffen wir es dabei, alle Schülerinnen und Schüler gleichermaßen mitzunehmen, um die soziale Schere nicht noch weiter zu vergrößern. Um all das zu gewährleisten, ist jede Einzelne und jeder Einzelne von euch gefragt. Gemeinsam können wir eine Menge bewegen!