OER Lizenz: CC BY SA Save the Children
Übersetzung durch tech & teach
Mithilfe dieser Einheit lernen Schüler*innen, bei Cybermobbing nicht einfach nur zuzuschauen, sondern selbst aktiv zu werden. Indem sie die Handlungsstrategie „Stoppen, Speichern, Support suchen, Sprechen“ lernen, erfahren sie, wie sie in schwierigen Situationen im Netz ruhig und überlegt reagieren können. Durch das gemeinsame Erarbeiten des Handlungsplans lernen die Schülerinnen, sich selbst und andere zu schützen und zu einem respektvollen und sicheren Umgang miteinander im digitalen Raum beizutragen.
Die Schüler*innen lernen
Digitale Kompetenzen
Kommunikation und Kollaboration
Sicherheit
Weitere Kompetenzen
Hardware:
Software:
Vorbereitung:
Vorbereitung
Eine wirksame Prävention von Cybermobbing geht über Verbote hinaus. Ziel ist es, Schüler*innen zu stärken, selbstständig, reflektiert und verantwortungsvoll zu handeln. Die Unterrichtseinheit hilft dabei, impulsive Reaktionen durch überlegte und wirksame Handlungsstrategien zu ersetzen.
Durch die gemeinsame Erstellung eines Handlungsplans setzen sich die Lernenden mit den Schritten „Stoppen, Speichern, Support suchen, Sprechen“ auseinander. Sie lernen, in belastenden Situationen zunächst Ruhe zu bewahren, Beweise zu sichern, Unterstützung zu suchen und anderen Hilfe anzubieten. Gleichzeitig fördert die Zusammenarbeit den Austausch von Erfahrungen und stärkt die Verantwortung füreinander. So werden die Schüler*innen von passiven Beobachtenden zu aktiven Akteur*innen.
Erinnere die Schüler*innen daran, keine realen Personen, Schulen oder Accounts zu nennen. Persönliche Erfahrungen müssen nicht geteilt werden. Falls Inhalte belastend wirken oder aktuelle Vorfälle angesprochen werden, können sich die Lernenden vertraulich an die Lehrkraft oder eine zuständige Ansprechperson wenden.
Bevor Nachrichten gelöscht oder verändert werden, sollten wichtige Beweise gesichert werden. Dazu gehören Screenshots mit Nutzername, Datum, Uhrzeit, Link zum Profil und dem vollständigen Verlauf. Diese Informationen helfen dabei, den Vorfall nachzuvollziehen und Unterstützung durch Schule, Familie oder andere Stellen zu ermöglichen.
Um weitere Angriffe zu verhindern, können Melde- und Blockierfunktionen genutzt und Privatsphäre-Einstellungen überprüft werden. Wichtig ist auch, dass andere nicht schweigen, sondern Betroffene unterstützen und gemeinsam gegen Cybermobbing vorgehen. Schule und Erwachsene sollten die Situation weiter begleiten und sicherstellen, dass sich der Vorfall nicht wiederholt.
Niemand sollte Cybermobbing alleine bewältigen müssen. Es ist wichtig, sich frühzeitig an eine Vertrauensperson zu wenden. Freunde können emotional unterstützen, aber Erwachsene können weitere Schritte einleiten und Hilfe organisieren. Je nach Schwere des Falls können Maßnahmen von schulischer Unterstützung bis hin zur Einschaltung offizieller Stellen reichen.
Falls die Schüler*innen noch nicht mit Padlet gearbeitet haben, solltest du vorher eine kleine Einführung geben und erklären, wie sie Text, Notizen und Sticker benutzen können.
So kannst du das Padlet exportieren:
1. Klicke auf „Teilen“
2. Wähle „Als Bild exportieren“ oder „Als PDF exportieren“ aus. (PDF wird empfohlen.)
Falls noch Zeit zur Verfügung steht oder die Schüler*innen schneller als erwartet fertig werden, können die Gruppen nach informativen Videos oder Clips von Anti-Mobbing-Kampagnen suchen, die zu den behandelten Themen passen, und diese auf der Pinnwand einfügen.
Die Gruppen lassen das Dekorieren der Pinnwände aus.