Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
In diesem Projekt beschäftigen wir uns mit Plastik als Wertstoff und seinen Auswirkungen auf unsere Umwelt.
1. Kunststoffarten & Auswirkungen des Plastikkonsums
2. Plastik schmelzen und Upcycling
Die Schüler*innen können:
Das benötigst du:
Downloadmaterial zum Konzept:
Erster Teil – verschiedene Plastikarten und Möglichkeiten des Re- bzw. Upcyclings kennen lernen.
Zweiter Teil – Plastik schmelzen und neue Gegenstände gestalten.

Für den Kurzüberblick eignet sich das Projektvideo oder ein selbstgebauter Prototyp, z. B. Lineal, Stiftebecher, Schlüsselanhänger oder Untersetzer.
Sammle die Antworten der Schüler*innen auf dem Whiteboard.
Videos:
Literatur:
Schaut euch euer Arbeitsblatt und Thema an. Notiert zunächst in Einzelarbeit eure Gedanken zu den Fragen auf dem Arbeitsblatt (Silent Brainstorming). Recherchiert auf den vorgeschlagenen Webseiten nach Lösungsideen. Tauscht euch anschließend dazu in eurer Gruppe aus, ergänzt gemeinsam das Arbeitsblatt. Hierfür habt ihr insgesamt 30 Minuten Zeit. Anschließend präsentiert ihr die Ergebnisse der Gruppenarbeit den anderen Gruppen.
Recherchiert in eurer Gruppe zum Thema Upcycling und beantwortet die Fragen auf dem Arbeitsblatt. Ihr könnt auch eine Zeichnung eurer Ideen auf dem Arbeitsblatt einfügen. Ihr habt 10 Minuten Zeit dafür. Stellt im Anschluss eure besten Ideen der Klasse kurz vor, dafür hat jede Gruppe nur 2 Minuten Zeit.
Erklärung Upcycling:
Aus scheinbar Wertlosem etwas Neues machen, das ist Upcycling. Es ist eine Form der Wiederverwertung von Stoffen (Recycling). Scheinbar nutzlose Abfallprodukte werden mithilfe des Upcyclings in neuwertige Stoffe umgewandelt. Anders als beim Recycling oder Downcycling kommt es beim Upcycling zu einer stofflichen Aufwertung. Der Prozess der Wiederverwertung von vorhandenem Material reduziert den Bedarf an neu produzierten Rohmaterialien und wirkt sich somit schonend auf Ressourcen aus.
(Quelle: www.nachhaltigkeit.info)

Für die nächste Unterrichtsstunde sollen die Schüler*innen Plastik (Wichtig: HDPE-Plastik, z. B. Deckel von Milchkartons) sammeln und mitbringen.
HDPE (Polyethylen)-Plastik ist erkennbar durch das Symbol (siehe oben). Dieses Plastik der Recycling-Marke 2 eignet sich besonders gut zum Schmelzen, da es keine flüchtigen Weichmacher enthält. (Quelle: Utopia Ratgeber)


Ganz wichtig, die Plastikreste und Deckel müssen ganz sauber und trocken sein, damit der Schmelzprozess gut funktioniert. Achte auf ausreichend Belüftung, da das Schmelzen etwas stinkt.

Gestaltet mit Hilfe der ausgefüllten Ideenskizze euren Upcycling-Gegenstand aus der Plastikplatte. Nach dem Sägen oder Bohren benutzt etwas Sandpapier, um die Ecken und Kanten abzuschleifen.
Die geschmolzenen Plastikplatten können auch mit einer CNC-Fräse bearbeitet, geformt oder graviert werden. Vielleicht bietet ein Makerspace oder FabLab in deiner Nähe euch die Möglichkeit eure Plastikplatten mit der CNC-Fräse zu bearbeiten. Darüber hinaus können mit einer CNC-Fräse auch Formen erstellt werden, um die geschmolzenen Plastikplatten in eine bestimmte Form zu bringen, z. B. einen Blumentopf.
Erklärung CNC-Fräse:
Das spanende Fertigungsverfahren CNC-Fräsen (Computerized Numerical Control) erlaubt die Herstellung von Werkstücken mit einer bestimmten geometrischen Gestalt. Dabei wird eine computergesteuerte Fräse eingesetzt, die kontinuierlich Material von einem Rohteil abträgt. Der Fräser dreht sich beim Spanabtrag mit hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse, während entweder das Werkzeug oder das Werkstück gemäß der herzustellenden Kontur bewegt wird.
(Quelle: https://www.techpilot.de/lexikon/cnc-fraesen/)