Lese- und Lernförderung in Bibliotheken

Skarabäus, Pyramiden und Gräber – mit Virtual Reality das antike Ägypten entdecken

In diesem 2-tägigen Workshop sollen Jugendliche einen Einblick in das virtuelle Ägypten erhalten.

1. Workshop Teil 1

2. Workshop Teil 2

So geht's

Workshop Teil 1

Schritt 1 – Begrüßung

Stelle dich kurz vor und erläutere den Ablauf des Workshops für die nächsten zwei Tage. Mache dann eine kurze Vorstellungsrunde mit den Teilnehmenden und erkläre die Regeln in der Bibliothek.

Schritt 2 – Themenrecherche

Leite eine Recherche in der Bibliothek und/oder online zu dem Thema antikes Ägypten & Pyramidenbau an.

Hinweis: Die Teilnehmer*innen können sich z.B. in Kleingruppen mit der Aufgabe beschäftigen. Denke daran, regelmäßig Pausen einzubauen.

Schritt 3 – Analoges Programmieren

Bevor es mit der Einführung in die 3D-Umgebung Delightex losgeht, führe mit der Workshopgruppe ein kleines Warm-Up durch. Hier lernen die Teilnehmenden spielerisch was Programmierbefehle sind und wie ein Algorithmus funktioniert.

Zum Beispiel: Algorithmisches Zeichnen oder Farbcodespiel.

Schritt 4 – Wie funktioniert Delightex?

Zeige den Teilnehmenden am besten im Plenum die Oberfläche von Delightex und erkläre die wichtigsten Funktionen z.B.: Figurenbibliothek, Kameraposition und Größenveränderung.

Dafür kannst du auch gern Videotutorials und die Lernkarten verwenden.

Gib den Teilnehmenden im Anschluss Zeit Delightex selbstständig mit Hilfe der Lernkarten zu erkunden.

CoSpaces Funktionen

7 Videos

Hinweis: Lass die Jugendlichen immer zu zweit an einem Laptop/Tablet arbeiten. Das nennt sich Pair Programming. Beim Pair Programming arbeiten zwei Jugendliche an einem Computer, um gemeinsam eine Aufgabe zu lösen. Eine Person übernimmt das Programmieren, die andere die Navigation. Nur die Programmiererin oder der Programmierer benutzen die Tastatur und die Maus. Die Navigatorin oder der Navigator geben Hinweise zum Code, überlegen sich die nächsten Schritte und achten auf Fehler. Nach 7-10 Minuten werden die Rollen getauscht. Dadurch lernen die Jugendlichen zu programmieren, zu kommunizieren und letztendlich die Produktivität ihres Teams zu steigern. Es kommt zu weniger Fehlern und auch Schüler*innen, die nicht sofort technik-affin sind, können das Programmieren ausprobieren.

Schritt 5 – Projektskizze ausfüllen

Bevor es richtig mit dem Erstellen der eigenen Welten losgeht, füllen die Teilnehmenden das Arbeitsblatt – Projektskizze aus. Unterstütze sie dabei mit folgenden Fragen: Wie soll die Welt aussehen? Welche Informationen sollen vermittelt werden?

Schritt 6 – Pyramiden bauen

In 2er-Teams bauen die Teilnehmenden ihre Pyramidenwelt in Delightex. Weise sie noch einmal auf die Videotutorials und Lernkarten hin.

Schritt 7 – Zwischenpräsentation & gemeinsames Anschauen der Projekte in 3D

Moderiere die Zwischenpräsentation der Ergebnisse. Stelle dazu den einzelnen Gruppen folgende Fragen: Wo gab es Probleme? Was hat gut funktioniert?

Lass die Teilnehmenden die Welten gegenseitig mit VR-Brillen (wie Oculus Go oder mit Pappbrillen und Smartphones) erkunden.

Danach kannst du eine kurze Feedbackrunde anleiten und einen Ausblick auf den 2. Teil geben.

 

Weiter geht's

Workshop Teil 2

Schritt 1 – Begrüßung

Begrüße die Teilnehmenden zum 2. Teil und erläutere kurz den Ablauf. Gib ihnen die Möglichkeit, offene Fragen aus dem 1. Teil zu stellen.

Schritt 2 – Programmieren mit Delightex

Zeige den Teilnehmenden die verschiedenen Möglichkeiten, Objekte auf Delightex mit der Programmiersprache CoBlocks zu programmieren.

CoSpaces Funktionen

8 Videos

Schritt 3 – Pyramidenwelt weiterbauen und programmieren

Nun haben die Teilnehmenden Zeit, ihre eigene Welt weiterzubauen und zu programmieren. Denke daran, regelmäßig Pausen einzubauen.

Schritt 4 – Präsentation & Feedback

Moderiere die Vorstellung der Ergebnisse. Stelle dazu den einzelnen Gruppen folgende Fragen: Wo gab es Probleme? Was hat gut funktioniert?

Lass die Teilnehmenden die Welten mit VR-Brillen (wie Oculus Go oder mit Pappbrillen und Smartphones) erkunden.

Zum Abschluss führe mit den Teilnehmenden eine kleine Feedbackrunde durch. Zum Beispiel durch Daumen hoch/Daumen runter oder das Fünf-Finger-Feedback.

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