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Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu Besuch beim digitalen Projekttag am Gymnasium Pesch

11.10.2019

Die Schule der Zukunft: Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker zu Besuch beim digitalen Projekttag am Gymnasium Pesch

  • Wie sieht die Schule der Zukunft aus? Schülerinnen und Schüler geben Antworten mit Hilfe von Programmiersprache und Virtuellen Realitäten
  • Oberbürgermeisterin Henriette Reker besucht eine 9. Klasse am Gymnasium Pesch
  • Projekttag der Initiative Coding For Tomorrow zeigt, wie Schulen digitale Methoden und Inhalte praxisnah, fachgerecht sowie nachhaltig in den Unterricht einbauen können

Heute morgen besuchte Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker den Projekttag von Coding For Tomorrow am Gymnasium Köln-Pesch. Die Oberbürgermeisterin ließ sich von der iPad-Klasse mit ihrem Lehrer Arian Almasy zeigen, was Digitalisierung heute ganz praktisch im Schulalltag bedeutet: Die 23 Schülerinnen und Schüler aus dem 9. Schuljahr arbeiteten den ganzen Tag lang im Unterricht anhand der von ihrem Lehrer in den Schulungen der Bildungsinitiative Coding For Tomorrow erarbeiteten Konzepte und Kenntnisse. Unterstützt wurden sie dabei vom Trainer Markus Clausing. Konkret ging es bei dem heutigen Projekttag um die „Schule der Zukunft“. Die Oberbürgermeisterin nahm sich Zeit und ließ sich die Projekte der Schülerinnen und Schüler genau erklären. Gearbeitet wurde mit Hilfe der grafischen Programmiersprache Scratch oder CoSpaces, einer Anwendung in der virtuelle Umgebungen in 3D selbst gestaltet werden können.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Es ist beeindruckend zu sehen, welche Möglichkeiten die Digitalisierung im Unterricht bietet und wie begeistert die Jugendlichen bei der Sache sind. Die Stadt hat in den letzten Jahren 7,1 Millionen Euro in die digitale Ausstattung der Kölner Schulen investiert. Aber die innovativste Technik nützt nichts, wenn sich nicht adäquat genutzt wird. Und hier greift die Kooperation mit Coding for Tomorrow und der Vodafone Stiftung: die gemeinsamen angebotenen Workshops haben im letzten Jahr 77 Lehrkräfte aller Schulformen genutzt. Das ist ein toller Erfolg und ich bin ausgesprochen dankbar für diese Unterstützung.“

Das von der Vodafone Stiftung Deutschland initiierte Programm Coding For Tomorrow möchte Lehrkräften und SchülerInnen den eigenständigen, kritischen und kreativen Umgang mit digitalen Technologien vermitteln und bietet seit 2017 unter anderem Lehrkräfte-Schulungen und Workshops an. Ein Bestandteil der dreiteiligen Workshops, die seit 2018 in Kooperation mit dem Amt für Schulentwicklung in Köln durchgeführt werden, sind Projekttage, die im Anschluss an die Ausbildungseinheiten an den jeweiligen Schulen stattfinden können. In den eintägigen Projekttagen programmieren und gestalten Schülerinnen und Schüler z.B. eigene Spielkonzepte, bauen Roboter und entwerfen vernetzte Welten. Dabei sollen die von den Lehrkräften erstellten Unterrichtskonzepte erprobt und weiterentwickelt werden.

„Wir freuen uns über den Besuch von Frau Reker, denn im direkten Erleben mit Lehrkräften sowie Schülerinnen und Schülern wird sofort klar, welches Potenzial digitale Methoden und Inhalte im Unterricht haben.“, erläutert Dr. Johanna Börsch-Supan, Leiterin Strategie und Programme der Vodafone Stiftung Deutschland. „Trotzdem diskutieren wir noch viel zu häufig das Ob und nicht das Wie der Digitalisierung an Schulen. Auch deshalb ist es ungemein wichtig, dass sich Entscheider und Politik selbst ein Bild machen.“

Viele der SchülerInnen äußerten in ihren Projekten zur Schule der Zukunft den Wunsch nach einer zeitgemäßeren technische Ausstattung und mehr Digitalem im Unterricht. So sollen Hefte und Bücher beispielsweise durch Tablets bzw. Computer ersetzt werden. Oft genannt wurde auch eine andere Schul-Gestaltung mit neuen Möbeln und vielen Pflanzen sowie einem Schulgarten und besserer Pausengestaltung. Neben einer individualisierten Fächerwahl wurden auch praktische Unterrichtsfächer wie Kochen und Technik gewünscht. Das Lernen sollte sich zudem fernab von Test-Situationen nachhaltiger und digitaler gestalten sowie mobile Lernorte außerhalb der Schule als Format etablieren. Außerdem forderten die Schülerinnen und Schüler ein einheitliches Schulsystem für ganz Deutschland und insgesamt mehr Bildungsgerechtigkeit, sodass Herkunft, Geschlecht oder Inklusionsbedarf keinen Einfluss auf den Bildungserfolg haben.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle von Coding For Tomorrow, Laura Schubert, +49 172 1015 700, presse@coding-for-tomorrow.de.

Eindrücke des Besuchs

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